WASSERBETTEN
aus Wasser geboren - auf Wasser gebettet
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27.08.18

(Umwelt)-Sünden

 

(Umwelt)-Sünden

Alle Jahre wieder, oder: „wofür dann noch Wasser im Wasserbett“? 

Produktentwicklung ist das Eine, aber Gimmiks für den Verkäufer das Andere. Natürlich braucht der Verkäufer als der Mittler zwischen Produkt und Verbraucher gewisse Alleinstellungsmerkmale mit überzeugender Kraft im Wettbewerb mit Konkurrenz und Dumpingpreisen ohne Inhalt. Hier aber wieder ein Stilbruch klassischer Art mit behandelten Schaumstoffen und Gelmasse statt warmem Wasser. Der retikulierte (behandelte) Schaumstoff als Wellenberuhigung bewährte sich vor Jahrzehnten in Wassersitzkissen, weil dort die Füllmenge nicht ausreichte und Zusatzpolster nötig sind. Beim vollvolumigen Wasserbett fiel er vernünftiger Weise durch. Beim Retikulieren handelt es sich um eine Nachbehandlung von Schaumstoffen, um eine Flüssigkeits-, Luft- bzw. Gasdurchlässigkeit zu erreichen. „Warum dann noch Wasser“ und nicht gleich auf trockenem Schaumstoff liegen. Die retikulierte Schaummasse wirkt in der Wassermatratze kontraproduktiv weil sie Druckpunkte erhöht, schlafförderndes Wiegen begrenzt und zur Umweltbelastung mutiert, also reine unreflektierte Verkäufergeschichten.

Oder die zarten weichen, türkisfarbenen ca. 1cm x 1cm  großen Fingerschmeichler-Reihen zur Beruhigung nervöser Finger. Perfektes Material als Kontakt von Körpergliedern in Prothesen zum Beispiel, aber es schwitzt, kann nicht atmen und hat nichts gemein mit den Vorteilen richtiger Wasserbetten.

Für Matratzen ungeeignet, weil keine Verdrängungsmöglichkeit, nicht atmungsfähig und ergonomisches Einsinken müssen darunter liegende Materialien erfolglos versuchen. Wärmeübertragung unmöglich, eher Wärmeentzug und Kondenswasserprobleme.

 


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