AUS WASSER GEBOREN - AUF WASSER GEBETTET
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Hilfe und Erfolge besonders auch bei Bechterew
Ein Erfahrungsbericht eines Betroffenen an die Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e. V.
Sehr geehrte Damen und Herren,
Im Jahre 1994 habe ich den „Sprung ins warme Wasser“ gewagt, obwohl ich - trotz vielfachen Nachfragens und -Bohrens - von ärztlicher Seite praktisch keinen Zuspruch erhalten hatte: „Kaufen Sie sich eine Taschenfederkern-Matratze mit mindestens 500 (!) Federn.“ Ich fand einen Hersteller, der 250 Federn einbaut. Der Preis dieser Matratze sollte bei ca. DM 3.400, - liegen! Für eine! Und ohne Lattenrost! Das konnte es doch wohl nicht sein. Aber es mußte etwas passieren. Es war so weit, daß ich nie länger als 1 bis 2 Stunden an einem Stück schlafen konnte. Ich mußte aufstehen, herumlaufen, gymnastische Uebungen (mitten in der Nacht) machen und massenweise Schmerzmittel einnehmen, die meinen Magen ruinierten aber mit der Zeit immer höhere Dosierungen erforderten. Außerdem hatte ich wirklich fast alle Dinge, die sich mehr oder weniger zum Schlafen eignen, ausprobiert: Es war alles gleich schlecht. Da blieb nur noch ein Wasserbett als Alternative. Und die Entscheidung war richtig. Ein Wasserbett kann zwar nicht heilen; aber es ermöglicht mir, wieder 7 - 8 (!) Stunden durchgehend zu schlafen. Richtige Bewegung, regelmäßige Gymnastik und 1 (!) Tablette am Tag sind immer noch unerläßlich. Aber was ist das schon gegenüber dem, was ich früher konsumiert habe ... Neben vielen Vorteilen, die ich an unserem Wasserbett schätze, ist die Wärme von ganz besonderer Bedeutung:Zwischen den eigentlichen Schüben habe ich ständig Probleme mit Verspannungen, Kopfschmerzen und Ischias. Lege ich mich abends „abgekämpft“ in mein Bett, ergibt sich sofort ein wohltuendes Gefühl der Behaglichkeit und Entspannung. Und nach einer ruhigen Nacht bin ich morgens wirklich ausgeschlafen und erholt.
Abschließend kann ich nur zusammenfassen: Alles das, was mehr oder weniger herkömmliche Matratzen-Systeme mit z.T. erheblichem technischen Aufwand annähernd zu erreichen versuchen, bietet ein - gutes - Wasserbett von Natur aus. Und: Wasser verliert nie seine Form. Aber Vorsicht ist trotzdem geboten: Wasserbetten-Geschäfte schießen seit einiger Zeit wie Pilze aus dem Boden. Und leider versuchen windige „Geschäftsleute“ damit die eine oder andere schnelle Mark zu machen. Beratung muß sein, und es sollte unbedingt auf Qualität geachtet werden. Ich habe ein Wasserbett vom einzigen wirklichen deutschen Hersteller, bei dem alles aus einer Hand kommt und alles in einer Hand liegt, von der Materialherstellung angefangen. Denn besonders wichtig beim Wasserbett ist, daß alle Materialien hundertprozentig aufeinander abgestimmt sind, sich also z B. nicht gegenseitig auflösen, keine Gerüche verbreiten und keine schädlichen Bestandteile wie etwa Schwermetalle enthalten. Trotz meiner durchweg positiven Erfahrungen mit unserem Wasserbett (Auch meine Frau ist begeistert!) interessiert mich doch auch, was andere „Leidensgenossen“ dazu zu berichten haben. Ich freue mich jetzt schon auf den Ansturm der Zuschriften, die die Frage von Herrn Schultheis verursachen wird. Mit freundlichen Grüßen! Adresse liegt vor.



